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Kölner Haie verkünden Verlängerungen und Abgänge

Publikumsliebling Justin Schütz bleibt ein weiteres Jahr bei den Kölner Haien. Foto. Haie

Köln | Die Kölner Haie haben nach vielen Wochen endlich weitere Personalentscheidungen für die kommende Saison veröffentlicht. Dabei konnte der KEC wichtige Spieler mit neuen Verträgen ausstatten. Es werden aber auch sechs Spieler den Verein verlassen.

„Wir haben uns bewusst Zeit gelassen, die vergangene Saison zu analysieren und entsprechende Entscheidungen daraus abzuleiten. Eine Kaderplanung findet über die komplette Saison statt und ist ein stetiger Prozess. Wir sind überzeugt davon, dass Kontinuität im Kader für einen nachhaltigen Erfolg wichtig ist“, begründete Sportdirektor Matthias Baldys die lange Zeit.

Im Tor wird sich in der neuen Saison nichts ändern. Die Haie werden mit Tobias Ancicka und Mirko Pantkowski auflaufen und weiterhin auf ein deutsches Duo setzen. Dabei wurde der Vertrag mit Tobias Ancicka hatte der KEC im Januar um zwei weitere Jahre verlängert. Pantkowskis Vertrag wurde ebenfalls unter der Saison für 2025 geschlossen.

Torwart Tobias Ancicka hat seinen Vertrag bei den Kölner Haien verlängert. Foto: Bopp

Niklas Lunemann, der die vergangene Saison zum großen Teil beim Kooperationspartner EC Bad Nauheim in der DEL2 absolvierte, und Nachwuchs-Torhüter Lukas Stuhrmann komplettieren das Torhüterquartett. Baldys: Lunemann und Stuhrmann sind zwei junge, ehrgeizige und sehr gut ausgebildete deutsche Torhüter, die zu unserer Strategie passen.“

Kölner Haie: Drei Verteidiger werden Verein verlassen

Dagegen wird es in der Defensive einige Änderungen geben. Andrej Šustr, Stanislav Dietz und Nick Aichinger werden die Haie verlassen. Dietz hat mit den Iserlohn Roosters bereits einen neuen Klub gefunden.

Kapitän Moritz Müller (Vertrag bis 2025), Nick Bailen (2026), Brady Austin (2025), Jan Luca Sennhenn (2026), Maximilian Glötzl (2025) und Edwin Tropmann (2025) werden ab Sezember für den KEC auflaufen. Mit Patrick Sieloff befinden sich die Haie aktuell noch in Gesprächen.

Bis auf Jan Luca Sennhenn hatten alle Abwehrspieler bereits in der abgelaufenen Saison einen Vertrag für die Spielzeit 2024/2025. Mit dem Nationalverteidiger wurde der Vertrag im Oktober 2023 für zwei weitere Jahre verlängert.

Im Sturm sind weiterhin fest eingeplant: Maximilian Kammerer (Vertrag bis 2027), Andreas Thuresson (2025), Gregor MacLeod (2026), Alexandre Grenier (2025), Justin Schütz (2025), Tim Wohlgemuth (2025), Robin van Calster (2027), Elias Lindner (2025), Håkon Hänelt (2025) sowie Kevin Niedenz (2025), der nach einem Jahr bei den Krefeld Pinguine (DEL2) zu uns zurückkehrt.

Bis auf Alexandre Grenier hatten alle genannten Spieler bereits einen Vertrag für die kommende Spielzeit. Das Arbeitspapier von Grenier haben wir kürzlich um ein weiteres Jahr verlängert.

Und auch der umworbene Kammerer unterschrieb um zwei weitere Jahre bis 2027. „Maxi Kammerer ist seit Jahren Leistungsträger und hat eine tragende Rolle für die Mannschaft“, erklärt Matthias Baldys.

Haie-Sportdirektor Matthias Baldys verkündete einige Vertragsverlängerungen beim KEC. Foto: Haie

Auch der Vertrag mit Robin van Calster wurde bis 2027 verlängert. „Die Verlängerungen sind ein klares Zeichen, dass wir auch in Zukunft auf einen starken deutschen Kern setzen wollen. Wir haben eine Gruppe deutscher Nationalspieler bei uns, die sehr ambitioniert und in einem guten Eishockeyalter ist“, so Baldys.

Louis-Marc Aubry und Frederik Storm sind bei KEC fest für die kommende Saison eingeplant – beide durchlaufen aktuell den regulären Einbürgerungsprozess für die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit Jason Bast verhandeln die Haie noch über eine Vertragsverlängerung. Dagegen werden David McIntyre (Karriereende), Mark Olver und Carter Proft gehen.

Kölner Haie setzen weiter auf den Nachwuchs

Neben Torhüter Lukas Stuhrmann haben mit Marco und Noah Münzenberger, Lukas Kopietz sowie Raphael Jakovlev insgesamt vier Junghaie einen Fördervertrag von den Haien unterschrieben.

„Junge Spieler zu entwickeln und sich an den Profi-Bereich heranzuführen, ist und bleibt ein sehr wichtiger Aspekt in unserer Philosophie. Es ist unser Ziel, eine Durchlässigkeit zwischen Junghaien und Profis zu schaffen und die Bereiche eng miteinander zu verbinden“, verrät Matthias Baldys.

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